Bergsturz-Museum

Felsmassen

Das Bergsturz-Museum ist ein kleines Museum. Es erzählt eine einzigartige Geschichte: Am 2. September 1806 nachmittags um fünf lösten sich gewaltige Felsmassen am Rossberg. Das Dorf Goldau wurde unter 30 Metern Schutt begraben. Fast Zweidrittel der Bevölkerung, 457 Menschen, starben bei dieser Naturkatastrophe.

Bergsturz-Museum

Schicksal

Im Museum siehst du Gemälde, Reliefs, Fundgegenstände, die nach der Naturkatastrophe gefunden wurden. Texte erzählen vom Schicksal der betroffenen Menschen.

Bergsturz-Museum

Zufall

Handelt es sich um einen Zufall, dass 95% der Bergstürze in der Schweiz sich zwischen dem 25. August und dem 25. September ereignen?

Antworten

  • Höltschi Sandro15 Jahre

    Es geschiet, weil in der Nacht das Wasser Gefriert. Da das Wasser mehr Platz braucht, werden dadurch Risse immer grösser und durch das, dass dies jede Naht wiederholt wird, sprengt sich der Stein oder eben Bergteile.

  • Tina11 Jahre

    Weil das gefrorene Wasser in der Wärme schmilzt und die Steine sprengt.

  • Mitch13 Jahre

    Weil dann die meisten Bergstürze passieren, also wenn es heiss ist.

  • ???13 Jahre

    Weil es dann sehr heiss ist!

  • Jasmin13 Jahre

    Weil es das beste Wetter dazu ist. Also heiss.

  • Linus, Jugendreporter Kinderlobby13 Jahre

    Im August bis September kann es sehr heiss werden. Man kann von einem Berg stürzen weil es so heiss ist.

  • andreas10 Jahre

    Nein: weil ich weiss, dass der Sommer Stürme mit sich bringt.

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Bergsturz-Museum

Krachen

Am Morgen des Unglückstags regnete es stark. Im Rasengelände am Rossberg zeigten sich erste Erdspalten und Risse. Im nahen Wald hörte man das Krachen von Tannenwurzeln. Steine wurden aus der Erde gedrückt, Rasenhügel erhoben sich. Erste Steinmassen lösten sich von den Felsen.

Bergsturz-Museum

Absturzstelle

Bild des 16-jährigen David Alois Schmid (1791-1861): Gegen fünf Uhr abends geriet alles ins Rutschen: Wald und Erde, Steine und Felsen. Ein tiefes Donnern ertönte, eine riesige Staubwolke erhob sich, alles bebte und zitterte. Im nahen Lauerzersee bildete sich eine enorme Flutwelle. Innerhalb von drei bis vier Minuten war ein Gebiet von 6,5 km2 mit Schutt zugedeckt. Wenn du vor das Museum trittst, siehst du die Absturzstelle, und überall im Tierpark oder im Rossberg-Gelände findest du Nagelfluh-Felsstücke des Bergsturzes.