Nach komplettem Umbau ist das ALPS seit März 2012 wiedereröffnet - Eiger, Mönch und Jungfrau sind in Bern zum Greifen nah. Näher an den Bergen ist nur noch das Alpine Museum. Es zeigt auf unkonventionelle Art Ausstellungen zu aktuellen Bergthemen aus der ganzen Welt. Mit dazu gehören das experimentelle Biwak, der Museumsshop und die alpine Küche des hauseigenen Restaurants «las alps».
Der Winter macht keine Pause. Pistenschneisen werden geschlagen. Kunstschnee-Speicherseen angelegt. Die Gletscher in Folien gepackt und übersommert. Der österreichische Fotograf Lois Hechenblaikner beschäftigt sich seit Jahren mit Wintermachern und Winternutzern. Er schaut ihnen über die Schulter, und manchmal ins Gesicht.
Das Biwak ist die „Studiobühne“ des Alpinen Museums. Schnell, überraschend, witzig, frech und in steter Veränderung. Was würdest du gerne Verändern?
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Der Name ist Programm: «las alps» deckt die lebendige Küchentradition aus dem ganzen Alpenbogen, der von den Seealpen bei Nizza bis nach Slowenien reicht ab. Von Alpentapas zum Apéro über deftige Bergsuppen, urchige Mittagsteller bis zum Zvieri-Paket für Familien für den Nachmittag öffnet sich ein neues alpines Panorama.
Das Museum hat eine Sammlung von Landkarten. Die berühmteste Schweizer Landkarte stammt vom Naturforscher Johann Jakob Scheuchzer aus dem Jahre 1712. Sie zeigt Grundriss und Seitenansicht des Gebirges gleichzeitig. Auffällig sind die Figuren auf dem Rand der Karte: Diese Drachenfiguren erinnern an eine magische Sicht auf die Natur.